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Lockdown Abbey - eine Liebesgeschichte

Gerade noch Ultima Ratio, ein paar Pressekonferenzen später schon beschlossene Sache: Der zweite Lockdown. Doch diesmal gibt's für einsame Herzen eine gute Nachricht. Ein*e einzelne*r Lockdown-Partner*in ist erlaubt.
Wie man diese Verbindung ganz schnell klar macht und was dabei alles passieren kann, erzählt die folgende, womöglich frei erfundene, Geschichte. Äußerst subtil verpackt sind darin schöne Dinge unserer Referenzen (und solche, die es gerade werden), die auch du jetzt kontaktlos und ganz aus der Nähe beziehen kannst.

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#1 Alles war wie immer, doch dann ändert sich plötzlich alles.

Seit März teilt sich Leo das Bett nur noch mit seiner Bettwäsche. Gut, es ist eine von Vieböck Leinen. Also super Qualität, fester Griff, aber redet halt nichts und es ist immer ein eigenartiges Erlebnis, wenn man mit ihr ins Restaurant geht.
Mitte November dann der nächste Rückschlag. Die Regierung verkündet: Das Einzige, das in den nächsten Monaten verschärft sein wird, sind die Maßnahmen. "Adieu, aufregendes Liebesabenteuer", verabschiedet sich der Strizzi im Stillen von seinen Fantasien. Doch dann knipst der Kanzler Licht am Ende des Tunnels an. Eine einzelne Lockdown-Kontaktperson sei erlaubt. Halleluja! Die Rosenkränze, die Leo im Bistum Passau Domladen bestellt und zuhause gebetet hat, wurden erhört.

#2 In diesem Kapitel stecken 6 gute Ideen. Nummer 3 wirst du nie glauben.

Eine Lockdown-Kontaktperson, außerhalb des eigenen Haushalts! Leo ist außer sich vor Freude. Doch wessen Herz kann er erobern? Und vor allem wie? Er denkt an die Wurstfachverkäuferin aus dem Einkaufszentrum Muldenstraße. Er hatte sie kürzlich nach ihrem Namen gefragt. "Sssi" oder "Lssi". Durch die MNS-Maske dringt leider nur babylonisches Stimmengewirr.
Leo scrollt durch seine Instagram-Kontakte. Er hätte Renate fragen können, ob sie mit ihm auf ein Linzer Bier geht oder Susi, ob sie Bock auf Leben hat, aber da fällt ihm Klara ein. Er schreibt ihr: „Wollen wir gemeinsam frühstücken gehen? Auf Zoom, versteht sich.“ Zur Einladung schickt er ihr Bäckerei Moser und Fenzl Gutscheine und einen Honig aus der Bienothek. Dann wartet er.

#3 Alles wirkt normal. Doch als jemand etwas sah, stockt irgendwem der Atem.

Auf Klaras Handy leuchtet eine Benachrichtigung auf. Schon die vierte Lockdown-Partner-Anfrage heute. Aber keine war so charmant wie die von Leo. Nach einem lockeren Zoom-Frühstück verabredet man sich bereits am Abend zu einem echten Date. Vorerst zu dritt – diese Babyelefanten sind echt anhänglich. Dafür mit einer guten Flasche Wein von Lackner-Tinnacher. Leo will für Klara gut aussehen, also besorgt er sich ein schickes Hemd der Blaudruckerei Koo und noch etwas zum Drüberziehen von Blausiegel.

#4 Sechs Dinge, die du unbedingt tun musst, bevor der Lockdown endet.

Der Wein ist schnell zu Ende, der Gesprächsstoff noch lange nicht. Leo und Klara verstehen sich prächtig. Man entdeckt sogar ein gemeinsames Hobby – das Radfahren. Weshalb war man sich nicht schon öfter bei Popaflo begegnet? Die beiden beschließen, ihre Abende zu wiederholen. Leo bestellt Nachschub: Wein von Tschermonegg, Goedwinemakers und von Manfred und die Seinen und dann noch etwas für die Hausbar von Trausners. Gottchen, jetzt war auch eine dunkle Sonnenbrille von neubau eyewear nicht mehr zu vermeiden.

#5 Alles lief herrlich bis ...

So viel Zusammenkleben tut keiner jungen Beziehung gut. Bald streitet das Paar über Kleinigkeiten und bekommt sich in die Filati Wolle. Doch Leo tut das Gezanke schon am nächsten Tag leid und er versucht es mit einer Wiedergutmachung vom Mühltalhof. Lustigerweise hat Klara denselben Gedanken und überrascht Leo mit Gutscheinen vom Fernruf 7. Berührt davon, wie ähnlich man einander ist, fällt sich das Lockdownpaar versöhnlich in die Arme.

#6 Alles sieht nach Happy End aus. Du wirst nie erraten wie's weitergeht.

Der Lockdown endet irgendwann im Frühling. Leo und Klara bleiben zusammen. Man fällt sich noch sehr oft versöhnlich in die Arme. Schon bald wird die Familie einen W130-H von Laska für große Sippen und kleine Fleischmanufakturen anschaffen. Man bezieht ein ganzes Zinshaus von Avoris und bucht im Sommer Gruppenfahrten mit Platzl Reisen.

Ab und zu schenkt jemand dem Pärchen Gutscheine von Oberösterreich Tourismus, Bycycle, Bad Waltersdorf oder der Großglockner Hochalpenstraße, damit Klara und Leo trotz Rückkehr in die gewohnte Realität noch Zeit für ganz private Mini-Lockdowns haben.

So gut wie unsere Geschichte endet, so geht hoffentlich auch diese Pandemie zu Ende.
Wir wünschen allen die nötige Kraft, die Ohren noch etwas länger steif zu halten. Vielleicht kann man dann diesen Bestseller auch bei Thalia als Buch kaufen.

Wir danken den genannten und allen weiteren Kund*innen, dass sie uns auch im Lockdown 2 wieder die Treue halten, nicht in Schockstarre verharren, sondern mutig genug sind mit uns an die Zeit danach zu denken. In diesem Sinne: Bleibt's daheim. Haltet's zamm. Bleibt's gesund.

Und für alle, die jetzt schon nach einem Lockdown-3-Partner Ausschau halten: hello@fredmansky.at Nur ernst gemeinte Zuschriften.