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Die Weihnachtsfeier ist mal wieder lang geworden. 
Kilometerlang.

Sagen wir mal so: Wenn in der Einladung steht, die Weihnachtsfeier beginnt um 8 Uhr morgens, dann weiß man im Grunde schon, dass es ein weiter Weg werden wird. So oder so.

1712 Fredmansky Gruppenfoto Weihnachten
So beinand sind wir selten.

Tatsächlich. Man schickte uns in ein entlegenes steirisches Dörfchen namens Gleisdorf. Der erste Teil der Reise ging recht flix. Doch schon kurz nach dem Aussteigen am Grazer Busbahnhof hatten wir erste Orientierungsprobleme. Wussten wir’s doch, der Kaffee war zu stark. Trotz Google Maps klapperten wir erst alle Himmelsrichtungen ab, ehe wir vor der Herberge standen. Dort wies man uns vorerst ab, erlaubte uns aber die Koffer abzustellen.

Wer war noch mal das Ziel? Der Weg?

Erst mal wieder zurück zum Bahnhof. Weil wir ja nun sämtliche Wege kannten, war das Zurück ein Kinderspiel. Bevor sich der Tross in Bewegung setzte, versuchte es die liebe Denise mit einer Volkszählung. Zweierreihe und so. War gar nicht so einfach. Trotzdem blieben uns noch 40 Minuten bis zur Abfahrt des Regionalexpresses. Gut, dass die Katl einen Gummiball dabei hatte. Und der Christoph ein paar Wegbiere.

1712 Cheers Bahnhof

Unglaublich aber da: Gleisdorf.

Im idyllischen Grazer Vorland angekommen fanden wir mühelos die Herberge der Gleisdorfer Fredmanskys. Gut, das ist gelogen, aber wir kürzen jetzt ab.
Nach dem offiziellen Teil – die Neuen lasen das Weihnachtsevangelium – labten wir uns an Brötchen, Sushi und kalter Pizza und okkupierten die Arbeitsplätze unserer steirischen Kollegen. Das Büro hatte uns auf Anhieb gefallen: Arcade-Automaten, Flipper, eine Carrera Bahn und eine PS2 mit Singstar zwischen all den Schreibtischen. Wir wunderten uns kurz, wie man da arbeiten könnte. Aber Max gab gleich Entwarnung: „Die Schreibtische sind natürlich nur gemietet, die werden am Montag wieder abgeholt.“ 

1712 Weihnachtsansprache2

Der Plural von Gin Tonic? Gintonnen.

Nachdem der Kühlschrank leer war, mussten wir ganz doll zum Zug. Und vom Bahnhof wieder zur Herberge, die bis dato nur unser Gepäck beherbergte. Siehe da: Jetzt, wo man uns endlich ein Zimmer anbot, wollte eh keiner mehr ins Bett. Na sowas! Die Karawane zog weiter. Der lange Fußmarsch endete vor der Ernst Fuchs Bar, wo man uns freundlich empfing: „Scheiße, wollen die jetzt alle hier rein?“ Einige Gintonnen später brachen wir erneut auf.

1712 Ernst Fuchs Bar

Wir strandeten vor einem Stall (luxuriöser kann man das nicht nennen), der sich ppc nannte. ppc steht für Extrem Langsame Garderobe. Die Jungs dort hatten wirklich alle Zeit der Welt. Kein Wunder, bei denen liefen immer noch die Hits der 90er Jahre. Welche übrigens die wenigsten von uns kannten. Doch alle machten mit wie wir Fredmanskys es immer tun: Laut, stark und mit Begeisterung. 

Dort blieben wir dann mehr oder weniger lang. Die einen mehr, die anderen weniger. Wie alle nach Hause kamen, ist schwer zu rekonstruieren, aber es haben alle geschafft. Zumindest waren wir am nächsten Morgen vollzählig in der Kofferherberge.