
Ein Ort und ein Gefühl.
Zur Fährfrau kommt man auf der Durchreise mit dem Rad oder wenn man’s weiß. Offiziell ist es eine Jausenstation mit Fremdenzimmer. Inoffiziell ist es ein Sehnsuchtsort. Die Lage ist idyllisch, etwas mystisch und abgelegen von der Zeit. Das Einfache wird hier einfach gelebt. Entspannte Zweckmäßigkeit verweigert sich seit jeher wechselnden Trends.
Worum ging's?
Als wir mit der Familie Pumberger zum Briefing am Tisch saßen, hatte die Fährfrau ein laminierte Speisekarte und eine Website mit Adresse aber ohne Gestaltung. Was das Ausflugziel inkl. Radfähre allerdings hatte: Flair. Dieses galt es in Design, Fotografie und Text zu gießen. Kurz gesagt: in ein Branding.
Wie haben wir's gelöst?
Die Geschichte der Fährfrau lag vor uns – wir mussten sie nur erkennen, aufschreiben und authentisch bebildert zum Leben erwecken. Die Umsetzung der Website haben wir mit einem Partner gemacht, alles andere – von Ilustration über Fotografie – entstand bei uns im Haus.
Die Machart der Gestaltung, Texte und Bilder bringt Betrachter:innen sofort an diesen Ort. Die Logoschrift mäandert wie ein Fluß. Es gibt nichts Gerades oder Konstruiertes. Dunkles Petrolblau fließt in traditionelles Beige. Berührende Schlichtheit.
















Wer den Namen Fährfrau hört, kann gar nicht anders, als sich im Kopf ein Bild davon zu zeichnen. Wir haben unser Kopfbild illustriert und setzten damit einen Anker, an den man sicher erinnert, wenn man einmal bei der Fährfrau war.






Die Fährfrau liegt mitten in einem Postkartenmotiv: in der Schlögener Schlinge. Für die Ansichtskarten haben wir uns etwas überlegt, das man so vielleicht noch nicht gesehen hat.
Leistungen:
Verbale Identität, Naming, Visuelle Identität, Markenkommunikation, Verpackungsdesign, Illustration, Fotografie, UX Konzeption, UI Design
Projektteam:
Max Reder, Maggie Felgenhauer, Martin Fürst, Tobi Reiter






